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Start / Sicherheit / EU AI Act 2026 · Stand: Oktober 2026

EU AI Act 2026: Pflichten, GF-Haftung — und die sichere Antwort.

Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten des EU AI Act (Art. 50); die Hochrisiko-Pflichten sind auf Dezember 2027 und August 2028 verschoben. Geschäftsführer haften, die Schulungspflicht gilt seit 2025 — und Bußgelder reichen bei verbotenen Praktiken bis 35 Mio. Euro. Wer KI im eigenen Haus betreibt, behält Kontrolle, Nachvollziehbarkeit und Datenhoheit. Was jetzt zählt.

Keine Rechtsberatung · maßgeblich ist der jeweils aktuelle Rechtsstand
FAKTEN
35 Mio. €Bußgeld bei verbotenen Praktiken, bzw. 7 % Umsatz
Art. 4Schulungspflicht aktiv
seit 2. 8. 2026Transparenzpflichten (Art. 50)
ab 2. 12. 2027Hochrisiko-Pflichten (Anhang III)
ki-spezial · compliance-assistent · rag aktivBeispiel
GF
Wir wollen Bewerbungen mit einem KI-Assistenten vorsortieren. Wie ist das nach dem EU AI Act einzustufen?
KI
Hochrisiko nach Anhang III — KI im Recruiting zählt dazu. Die Hochrisiko-Pflichten gelten dafür ab dem 2. Dezember 2027 (Digital Omnibus). Schon heute gelten: Schulungspflicht nach Art. 4 und die Haftung des Betreibers für Fehlentscheidungen.EU AI Act Anhang III · Art. 4 · Verordnung (EU) 2026/1744 · Beitrag „Hochrisiko: KI im Recruiting"
KI-System zur Einstufung beschreiben …keine rechtsberatung
quellejede antwort mit fundstelle
audit-logzugriffe und nutzung protokolliert
datenim haus · keine drittland-übertragung
art. 4schulung der mitarbeitenden offen?
betrieb on-premise · nachweis audit-trail je anfrage
ki-spezial@compliance:~$ ai-act fristenfeb 2025 verbote · art. 4aug 2025 gpai-pflichten2. aug 2026 transparenz art. 502. dez 2027 hochrisiko anhang iii2. aug 2028 hochrisiko anhang i
Betrieb 100 % On-Premise möglich Antworten nachvollziehbar mit Quellenangabe DSGVO konform · Daten im Haus Nachweis Audit-Log & Rollenrechte
AUF EINEN BLICK

Das Wichtigste auf einen Blick

Geeignet für
Geschäftsführer und IT-Verantwortliche, die KI einsetzen — auch nur ChatGPT. Es gibt keine Mindestgröße: Wer KI nutzt, ist Betreiber
Ausgangssituation
Die Schulungspflicht (Art. 4) gilt seit Februar 2025, Gerichte haben 2026 die Haftung für Fehler von KI-Chatbots bestätigt, und seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten nach Art. 50
Wir übernehmen
Governance-Strukturen vor den Hochrisiko-Fristen 2027/2028 aufsetzen, Mitarbeiter-Schulung nach Art. 4, On-Premise-Assistent mit Quellenangabe, Rollenrechten und Audit-Logging
Ihr Ergebnis
Compliance by Design — Daten im Haus, jede Antwort auf die Quelle zurückführbar, Zugriffe protokolliert, unabhängig von Cloud-Modellen außerhalb Ihres Netzes
Fristen
Transparenzpflichten (Art. 50) seit 2. August 2026; Hochrisiko-Pflichten nach Anhang III ab 2. Dezember 2027, nach Anhang I ab 2. August 2028 (Digital Omnibus, Verordnung (EU) 2026/1744)
Sanktionen
Bußgelder bis 35 Mio. Euro bzw. 7 % des weltweiten Jahresumsatzes bei verbotenen Praktiken, bis 15 Mio. Euro bzw. 3 % bei Hochrisiko-Verstößen — zusätzlich zur Haftung des Unternehmens für Falschaussagen seiner KI
Erstgespräch
Kostenlos; Rechtsstand Oktober 2026. Keine Rechtsberatung — maßgeblich ist der jeweils aktuelle Rechtsstand
Erster Schritt
Mit der EU-AI-Act-Checkliste prüfen, wo Sie heute stehen — danach Governance, Schulung und System in dieser Reihenfolge
Compliance-Vorhaben besprechen → 09571 873149 Ihr Ansprechpartner: Sales-Team ki·spezial
/01 — 06Zeitstrahl der Fristen

Was wann gilt.

$ ai-act fristen --alle
Fünf Stichtage. Drei davon liegen bereits hinter uns — Verbote, Schulungspflicht, GPAI-Regeln und seit August 2026 die Transparenzpflichten gelten, ohne dass viele Unternehmen es bemerkt haben. Die Hochrisiko-Pflichten folgen 2027 und 2028: Der Digital Omnibus hat sie verschoben, nicht gestrichen.
1Februar 2025 · gilt

Verbote & Schulungspflicht

Verbotene KI-Praktiken (Art. 5) und die KI-Kompetenzpflicht (Art. 4) sind in Kraft.

2August 2025 · gilt

GPAI-Pflichten

Pflichten für allgemeine KI-Modelle (General Purpose AI) greifen.

32. August 2026 · gilt

Transparenzpflichten (Art. 50)

Nutzer über KI-Interaktion informieren, KI-generierte Inhalte kennzeichnen.

42. Dezember 2027

Hochrisiko (Anhang III)

Volle Pflichten für KI in HR, Kreditvergabe, Justiz und kritischer Infrastruktur — mit dem Digital Omnibus (Verordnung (EU) 2026/1744) verschoben.

52. August 2028

Hochrisiko (Anhang I)

KI als Sicherheitsbauteil regulierter Produkte.

Keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist der jeweils aktuelle Rechtsstand. Stand dieser Seite: Oktober 2026 (nach Verordnung (EU) 2026/1744).
/02 — 06Worum es 2026 wirklich geht

Drei Dinge, die Geschäftsführer jetzt wissen müssen.

$ cat pflichten.md | head -3
Nicht die Hochrisiko-Kataloge entscheiden 2026 über den Mittelstand, sondern drei Punkte, die für jeden Betreiber gelten — unabhängig von Branche und Größe.

1. Sie haften für Ihre KI

Deutsche Gerichte haben 2026 bestätigt: Unternehmen haften für Fehler und Falschaussagen ihrer KI-Chatbots. Ein KI-System ist kein Haftungsausschluss — die Verantwortung bleibt beim Betreiber. Mehr dazu im Beitrag Geschäftsführer-Haftung & Bußgelder.

2. Schulungspflicht gilt schon — ohne Mindestgröße

Art. 4 verlangt ausreichende KI-Kompetenz der Mitarbeitenden. Sobald Sie KI einsetzen — auch nur ChatGPT —, sind Sie Betreiber. Das betrifft ausdrücklich auch kleine Unternehmen. Unsere KI-Workshops decken die Kompetenzpflicht praxisnah ab.

3. Nachvollziehbarkeit ist Pflicht — On-Premise liefert sie

Der EU AI Act verlangt Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Ein On-Premise-System mit RAG antwortet mit Quellenangabe, protokolliert Zugriffe und hält Daten im Haus — statt Risiko an einen Cloud-Anbieter außerhalb Ihres Netzes auszulagern.

/03 — 06Geltung und Sanktionen

Wen es trifft — und was es kostet.

$ ai-act sanktionen --max
Die Pflichten skalieren mit dem Risiko des Einsatzes, nicht mit der Unternehmensgröße. Vier Fakten, die in Erstgesprächen am häufigsten überraschen.

Bis 35 Mio. € oder 7 % Umsatz

bei verbotenen praktiken · hochrisiko bis 15 mio. € / 3 %

Keine Mindestgröße

pflichten skalieren mit dem risiko

Betreiber ab dem ersten Einsatz

auch bei reiner chatgpt-nutzung

Haftung bleibt beim Unternehmen

gerichte 2026 · kein haftungsausschluss
/04 — 06Die strategische Antwort

On-Premise-KI = Compliance by Design.

$ compliance --by-design
Statt jede Anforderung einzeln nachzurüsten, lösen Sie sie strukturell — indem KI bei Ihnen läuft. Drei Wege hinein, je nachdem, wo Sie heute stehen.
/05 — 06Vorgehen

Bis Dezember 2027 in vier Schritten.

$ ai-act plan --bis 2027-12-02
Die Reihenfolge ergibt sich aus den Fristen: Erst wissen, wo man steht, dann die Pflichten erfüllen, die schon gelten (Art. 4, Art. 50), dann die Strukturen, die vor den Hochrisiko-Fristen stehen müssen — und ein System, das den Nachweis von selbst liefert.
1heute

Standort bestimmen

Mit der EU-AI-Act-Checkliste prüfen, welche KI im Einsatz ist und welche Pflichten daraus folgen.

2Art. 4 · gilt bereits

Mitarbeitende schulen

KI-Kompetenz nach Art. 4 herstellen — praxisnah in KI-Workshops, auch für kleine Teams.

3bis 2. Dezember 2027

Governance aufsetzen

Verantwortlichkeiten, Dokumentation und Kontrolle festlegen, bevor die Hochrisiko-Pflichten nach Anhang III greifen.

4Compliance by Design

On-Premise-Assistent

KI im Haus mit Quellenangabe, Rollenrechten und Audit-Log — Nachvollziehbarkeit als Eigenschaft des Systems.

/06 — 06Vertiefen

Alle EU-AI-Act-Inhalte im Detail.

$ ls blog/ | grep ai-act
Diese Seite ist Ihr Einstieg — hier geht es in die Tiefe.
FAQHäufige Fragen

Was Geschäftsführer zuerst fragen.

$ man ai-act --faq
01Was gilt beim EU AI Act seit August 2026?+
Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten nach Art. 50: Nutzer müssen erkennen, dass sie mit einem KI-System interagieren, und KI-generierte Inhalte sind zu kennzeichnen. Verbotene Praktiken (Art. 5) und die KI-Kompetenz-/Schulungspflicht (Art. 4) gelten seit Februar 2025, die Pflichten für allgemeine KI-Modelle (GPAI) seit August 2025. Die Hochrisiko-Pflichten wurden mit dem Digital Omnibus (Verordnung (EU) 2026/1744, in Kraft seit 27. Juli 2026) verschoben: Anhang III ab 2. Dezember 2027, Anhang I ab 2. August 2028. Dies ist keine Rechtsberatung; maßgeblich ist der jeweils aktuelle Rechtsstand.
02Haften Geschäftsführer für Fehler ihrer KI?+
Ja, die Verantwortung liegt beim einsetzenden Unternehmen. Gerichte in Deutschland haben 2026 bestätigt, dass Unternehmen für Fehler und Falschaussagen ihrer KI-Chatbots haften — ein KI-System ist kein Haftungsausschluss. Hinzu kommen mögliche Bußgelder nach dem EU AI Act: bis zu 35 Mio. Euro bzw. 7 % des weltweiten Jahresumsatzes bei verbotenen Praktiken, bis zu 15 Mio. Euro bzw. 3 % bei Verstößen gegen die Hochrisiko-Pflichten. Geschäftsführer sollten daher Nachvollziehbarkeit, Kontrolle und Dokumentation sicherstellen.
03Gilt der EU AI Act auch für kleine Unternehmen?+
Ja. Es gibt keine Mindestgröße: Sobald ein Unternehmen KI einsetzt — auch nur ChatGPT —, gilt es als Betreiber und unterliegt z. B. der Schulungspflicht nach Art. 4 (ausreichende KI-Kompetenz der Mitarbeitenden). Pflichten skalieren mit dem Risiko des Einsatzes, nicht mit der Unternehmensgröße.
04Warum ist On-Premise-KI die sichere Antwort auf den EU AI Act?+
On-Premise-KI gibt Ihnen die Kontrolle, die der EU AI Act und die DSGVO verlangen: Daten bleiben im Haus, jede Antwort lässt sich auf die Quelle zurückführen (Nachvollziehbarkeit), Zugriffe und Nutzung sind protokollierbar, und Sie sind unabhängig von Cloud-Modellen außerhalb Ihres Netzes. Statt Risiko auszulagern, behalten Sie die Hoheit über Daten, Modell und Audit-Trail.
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