Fine-Tuning

Begriff

Nachtrainieren eines vortrainierten Modells mit eigenen Daten für spezifische Aufgaben. Anpassung der Gewichte.

Was ist Fine-Tuning?

Fine-Tuning ist das Nachtrainieren eines vortrainierten KI-Modells auf spezifischen Daten. Dadurch spezialisiert sich das Modell auf bestimmte Aufgaben oder passt sich an einen gewünschten Stil an.

Wann ist Fine-Tuning sinnvoll?

  • Fachsprache oder Terminologie, die das Basismodell nicht gut kennt
  • Spezifischer Schreibstil oder Tonfall gewünscht
  • Wiederkehrende Aufgaben mit klarem Format
  • Bessere Performance bei Nischenthemen

Fine-Tuning vs. RAG

Oft wird beides verwechselt:

  • Fine-Tuning: Verändert das Modell selbst, erfordert Trainingsdaten
  • RAG: Gibt dem Modell externe Dokumente als Kontext, kein Training nötig

Für die meisten Unternehmens-Anwendungen ist RAG einfacher und flexibler. Fine-Tuning lohnt sich vor allem bei sehr spezifischen Anforderungen.

Der Prozess

  1. Trainingsdaten sammeln (Beispiel-Prompts und gewünschte Antworten)
  2. Daten aufbereiten (Format, Qualitätsprüfung)
  3. Modell trainieren (wenige Stunden bis Tage)
  4. Evaluieren und ggf. iterieren

Fine-Tuning: Modelle anpassen

Fine-Tuning trainiert ein vortrainiertes Modell auf spezifischen Daten weiter – es spezialisiert sich auf Ihre Aufgabe.

Wann Fine-Tuning?

  • Spezifischer Stil oder Ton gewünscht
  • Domain-spezifisches Wissen nötig
  • Konsistente Formatierung wichtig
  • RAG reicht nicht aus

Methoden

Daten

Sie brauchen Beispiele im Format: Eingabe → gewünschte Ausgabe. Qualität ist wichtiger als Quantität.

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